Farbe medial

Farbe in Naturwissenschaft, Forschung und Technologie

Am Beispiel von Forschungen zu Mikrouniversum und Makrouniversum, zur Innenwelt und Außenwelt des Menschen, wird in diesem Ausstellungskontext vor allem die Bedeutung von Farbe als Übersetzer, als Mittler für die Wahrnehmung eigentlich nicht wahrnehmbarer Phänomene, als „Sprachmedium“ dargestellt.

Ihr sind die drei Schwerpunkte Mikrokosmos, Makrokosmos und Wahrnehmung gewidmet, die auf der Empore inszeniert werden und Erkenntnisse und Theorien der Goethezeit mit dem heutigen Stand der Wissenschaften in einen Dialog der Forschungsansätze, -medien und -mittel bringen. Die Referenz an die Goethezeit und den Naturforscher Goethe versteht sich aus der Bedeutung von dessen Forschungen für die Fragestellungen der modernen Naturwissenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts wie auch für die Identität der Goethe- und Wissenschaftsstadt Ilmenau.
Als Partner stehen Universitäten, Fachhochschulen, Wissenschaftssammlungen, überregionale Forschungseinrichtungen und Unternehmen zur Verfügung. Ausgewählte, nur als Prozessverlauf zu verstehende Phänomene werden an die Dachflächen der Fischerhütte projiziert und liefern einen anschaulichen Eindruck der aktuellen Wissenschaftsdiskurse über Licht und Farben. Folgende Themen werden u.a. bearbeitet: „Farbe auf dem Weg vom Auge zum Gehirn“, „Visualisierung von Sehprozessen“, „Farbe im Weltraum“, „Sehen von Nicht- Wahrnehmbarem mittels Falschfarbendarstellungen kosmischer Phänomene“.

 

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