Zum Raumkonzept

Die Ausstellung öffnet die authentischen und denkmalgeschützten, jedoch seit der Stilllegung der Glashütte im Jahr 1978 leer stehenden und ungenutzten Räume der Fischerhütte für die Öffentlichkeit. Zusätzlich zu der im Weiteren zu skizzierenden Ausstellung bietet sie damit Einblicke in historische Produktionsprozesse, namentlich in einem für die gesamte thüringische Region identitätsstiftenden Industriesektor.

Der Ausstellungsrundgang erschließt neben dem Hauptgebäude der Fischerhütte auch den historischen Keller mit den Feuerungsanlagen sowie vormalige Verwaltungs- und Laborräume des Nebengebäudes. Als einzige Hinzufügung zu dem historischen Bestand ist eine Empore im hinteren Teil des Hüttengebäudes vorgesehen, die eine gute Sicht auf den restaurierten Glas-Schmelzofen und eine vom Institut für Lichttechnik der TU Ilmenau entwickelte Lichtinstallation erlaubt und gleichzeitig den Blick öffnet für innovative Projektionen an die Decke des Ausstellungsraumes.

Das ebenfalls denkmalgeschützte Kontorhaus der Hüttenanlage dient mit seinen zwei oberen Ebenen der Ausstellung. Im Erdgeschoss findet der Ausstellungsgast alle Sevicedienste wie z.B. Besucher-Information, Ticketverkauf oder Führungsdienst.

Als ein Exkurs der Ausstellung wird mit Blick auf den Internationalen Lichtkongress „Licht 2008“ auf dem Campus der TU Ilmenau im Ernst Abbe Zentrum eine Präsentation zur Zukunft des Lichts gezeigt, die vom VDI-Technologiezentrum entwickelt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.